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Warum kalter Kaffee auch lecker sein kann - Cold Brew Coffee seit dem Sommer auch bei uns ein Trend

Kalten Kaffee empfinden wir in der Regel als kein allzu leckeres Geschmackserlebnis. Das dies aber auch anders geht, zeigt ein Trend aus dem vergangenen Sommer, der aus den USA zu uns kommt - Cold Brew Coffee. Dieser Kaffee ist für empfindliche Menschen bestens geeignet und lässt sich auch auf Vorrat zubereiten.

Warum kalter Kaffee auch lecker sein kann - Cold Brew Coffee seit dem Sommer auch bei uns ein Trend

Wer einen säureempfindlichen Magen hat oder nicht allzu viel Koffein zu sich nehmen möchte, der sollte eine Tasse des sogenannten Cold Brew Coffee versuchen. Hierbei wird aus Kaffeepulver und kaltem Wasser ein Konzentrat hergestellt. Kaffee-Experten loben diesen Trend als besonders geschmackvoll und vor allem bekömmlich.

Wie wird das Kaffee-Konzentrat hergestellt?

Dafür benötigt man 1 Liter kaltes Wasser und 200 Gramm Kaffee. Sie sollten hierzu eine Filterkaffee-Röstung wählen. Falls Sie ihren Kaffee selbst mahlen, stellen Sie ihre Kaffeemühle etwas gröber ein - in etwa wie für eine French-Press-Kanne. Für die Herstellung des Konzentrats brauchen Sie zusätzlich noch ein ausreichend großes, am besten weithalsiges Gefäß und einen Löffel zum Umrühren.

Geben Sie den gemahlenen Kaffee in das Gefäß, gießen Sie das zimmerwarme Wasser hinzu und rühren Sie gut um. Decken Sie anschließend das Gefäß mit Frischhaltefolie ab und lassen Sie dies mindestens 12 Stunden ziehen. Das Konzentrat muss nun noch gefiltert werden - je nach Mahlgrad des Pulvers zunächst durch ein Haarsieb und anschließend durch einen herkömmlichen Aufgussfilter.

Für eine Tasse frischen Cold Brew Coffee muss nur noch heißes Wasser hinzugefügt werden. Trinken Sie ihren Kaffee am liebsten stark, wählen Sie am besten ein Verhältnis von einem Anteil Konzentrat und zwei Anteilen heißen Wasser. Für einen dünneren Kaffee empfehlen wir ein Verhältnis von einem Anteil Konzentrat zu drei Anteilen Wasser.

Im Kühlschrank ist das Konzentrat bis zu vier Wochen haltbar. Grund hierfür ist, dass durch das Aufgießen mit kaltem Wasser viele Öle im Kaffeesatz bleiben. Das Konzentrat kann dadurch nicht ranzig werden. Nichts desto trotz leidet das Aroma des Kaffees mit der Zeit. Verbrauchen Sie das Konzentrat daher am besten innerhalb von zwei Wochen.

Voller Geschmack und dabei sehr bekömmlich

Das Aufgießen mit kalten Wasser hat aber noch weitere Vorteile. Dem Kaffee werden dadurch ca. zehn Prozent weniger Koffein entzogen als bei herkömmlichen Filtermethoden. Der Cold Brew Coffee enthält außerdem rund 70 Prozent weniger Säure- und Bitterstoffe. Alle anderen Geschmacksstoffe werden dagegen auch bei kaltem Wasser gelöst. Das Ergebnis ist ein intensiver Kaffeegeschmack bei wenig Koffein und wenig Säure. Das Konzentrat ist fruchtig, aromatisch und ein wenig süßlich. Kenner schmecken beim Cold Brew Coffee Aromen von Beeren, Schokolade und gerösteten Nüssen heraus. Aber auch Zitrusaromen lassen sich feststellen.

Rezept: Kaffee-Bananen-Smoothie

Sie haben den „Cold Brew Coffee“ schon getestet? Wie wäre es dann mit unserem Kaffee-Bananen-Smoothie? Oder unserem erfrischenden Snowy Plover!

Nach Überlieferungen sollen bereits vor Jahrhunderten holländische Seefahrer ihren Kaffee „Cold Brew“ getrunken haben, da sie auch auf hoher See nicht auf das koffeinhaltige Getränk verzichten wollten. Heute ist Cold Brew Coffee vor allem in den USA verbreitet, wo es das Konzentrat in Flaschen abgefüllt in Supermärkten zu kaufen gibt. Seit im vergangenen Sommer die Kaffeehauskette Starbucks „Cold Brew Coffee“ auf ihre Karte gesetzt hat, wird diese Zubereitungsart auch bei uns in Deutschland immer beliebter. Auch, weil es für das Konzentrat verschiedene Verwendungsmöglichkeiten gibt. Neben frischen Kaffee lassen sich damit auch Speisen verfeinern oder Eiskaffee zubereiten. Aber auch für einen Cocktail mit Whiskey oder in der alkoholfreien Variante mit Tonic Water können Sie das Kaffee-Konzentrat verwenden. Probieren Sie es aus!