Kaffeevollautomaten
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Funktionsweise eines Kaffeevollautomaten

Ein Kaffeevollautomat produziert Kaffee nach der Espresso-Methode. Dabei wird heißes Wasser durch eine sehr fein gemahlene Schicht aus Kaffeepulver mit hohem Druck gepresst. Die meisten Kaffeevollautomaten erreichen einen Pumpendruck von etwa 15 bar. Dadurch entsteht ein hoch konzentrierter Kaffee mit einer leichten Schäumung aus Kaffeeölen. Diese wird als „Crema“ bezeichnet.

Hersteller wie beispielweise Jura, WMF, Bosch oder auch Siemens und Solis bieten auch Geräte mit einem integrierten Milchaufschäumer an. Dieser arbeitet mit Wasserdampf und bereitet so auf Knopfdruck Kaffeevarianten wie Cappuccino oder Latte Macchiato zu.

Kaffeevollautomat und Espressomaschine im Vergleich

Schon gewusst?

Den ersten Kaffeevollautomat hat übrigens der Deutsche Otto Bengtson 1960 patentieren lassen. Perfektioniert hat die Funktionsweise zehn Jahre später der Schweizer Arthur Schmed, der das Verfahren mit der kurzen Brühzeit der Espresso-Methode kombinierte. Der Solis-Espresso-Vollautomat war dann 1985 der erste Espresso-Vollautomat, der in den Verkauf ging.

Espressomaschinen, auch Siebträgermaschinen genannt, besitzen im Vergleich zum Vollautomaten einen Siebträger. Der fertige Kaffee läuft aus diesem in die Tasse. Und während bei den Kaffeevollautomaten die Bohnen automatisch gemahlen werden, muss dies bei den Siebträgermaschinen vorab manuell erfolgen. Der gemahlene Kaffee wird in den Siebträger gefüllt und verdichtet, eher er über einen Bajonettverschluss mit der Maschine verbunden wird. Siebträgermaschinen werden häufig in der Gastronomie eingesetzt.

Steuerelektronik

Bei den heutigen Maschinen steht nach dem Einschalten des Kaffeevollautomaten vor dem Kaffeegenuss zunächst eine Aufwärmphase des Gerätes. So, wie Sie es vielleicht vom Hochfahren eines Laptops kennen, werden dabei zunächst die Funktionen des Gerätes geprüft und aktiviert. Danach beginnt das eigentliche Aufwärmen, gefolgt von möglichen Hinweisen über fehlende Zutaten wie Wasser, Kaffeebohnen oder Milch. Die Kaffeeautomaten melden auch, falls eine Reinigung oder Entkalkung erforderlich ist.
Moderne Geräte verfügen teilweise über interne Zeitschaltuhren, mit denen Sie den Vollautomat automatisiert in Betriebsbereitschaft versetzen können. So können Sie Ihren Kunden, Gästen oder Mitarbeitern zu jedem Zeitpunkt - auch ohne Wartezeit - eine der vielen Milchkaffeespezialitäten anbieten.