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Kaffee - eine anspruchsvolle Pflanze

Die Kaffee-Pflanze ist ähnlich aromen- und facettenreich wie die Weinpflanze. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Standort für den Anbau von Kaffee ähnlich anspruchsvoll ist, wie der ebenjener edlen Trauben. Bodenverhältnisse und klimatische Bedingungen müssen bestimmte Kriterien erfüllen - und haben zudem großen Einfluss auf den Geschmack des fertig aufgebrühten Kaffees! So konzentriert sich der Anbau von Kaffee natürlich auf die Weltregionen, die jeweils die optimalen Rahmenbedingungen für die Kultivierung der verschiedene Kaffeearten bieten. Kaffee-Miete.de bietet eine erste Übersicht über die verschiedene Anbauregionen und ihre Charakteristika.

Voraussetzungen für den Kaffee-Anbau

Die wichtigsten Kriterien, anhand derer man Anbauregionen für Kaffee unterscheidet, sind der pH-Wert des Bodens, die Niederschlagsmenge sowie die Temperatur bzw. Temperaturschwankungen vor Ort. Die beiden weltweit top-kultivierten Kaffeesorten Arabica und Robusta stellen dabei ganz unterschiedliche Anforderungen an ihren Standort hinsichtlich dieser Kriterien:

Arabica Robusta
Weltmarktanteil ca. 70 % ca. 30 %
Boden / pH-Wert sehr nährstoffreich / 5-6, leicht sauer sehr nährstoffreich / 5-6, leicht sauer
Niederschlagsmenge 1.000 - 2.000 Liter/m² pro Jahr 1.500 - 2.000 Liter/m² pro Jahr
Temperatur 0 - 25° C 8 - 26° C
Höhenlage 400 - 2.100 m 0 - 900 m
Koffeeingehalt 0,9 - 1,4% 1,7 - 3,5 %
Geschmack elegant, nuanciert, facettenreich erdig, holzig, wenig komplex

Vergleicht man Robusta- und Arabicabohnen, fällt auf, dass beide leicht säuerliche und nährstoffreiche Böden bevorzugen, ansonsten aber sehr unterschiedliche Anforderungen an ihren optimalen Standort stellen. So verträgt die „Coffea Arabica“ niedrigere Temperaturen bis zu 0°C und kann daher auch in höheren Lagen („Hochlandkaffee“) angebaut werden. In diesen Bergregionen ist sie zudem größeren Temperaturschwankungen ausgesetzt, was wiederum ihre generell sehr fein nuancierten Aromen erklärt. Die „Robusta“ hingegen mag leicht höhere Niederschläge und benötigt auch höhere Temperaturen bzw. geringere Temperaturschwankungen als ihre populäre Schwester. So wird sie bevorzugt in tieferen Lagen bis ca. 900 m angebaut und wird deswegen auch als „Tieflandkaffee“ bezeichnet. Dieses stabilere Klima sorgt für die weniger komplexen und „erdigen“ Aromen dieser Kaffeebohne.